
Die Farbfeldmalerei muss man sich als große Spielwiese vorstellen. Farbfeldmalerei will nichts darstellen. So wie ich sie interpretiere, will sie nur eines: mit sich selbst spielen: mit Harmonien und Spannungen, mit satten und pastelligen Tönen, mit „Läufen“ und Stoppern, mit Brückenfarben und Flächigkeiten. Dies bedeutet für mich, ein großes Spielfeld zu haben, was meinem spielerischen Charakter sehr entgegenkommt. Dabei entsteht oft große Schönheit, ohne jegliche Aussage.
So malte und male ich viele große und kleine Farbflächen in sehr vielen Kombinationen, ließ mich auch von anderen Künstlern anregen, z. B. von Josef Albers, Sean Scully und Günter Frühtrunk, den Sie vielleicht von der blauweiß diagonal gestreiften Aldi-Einkaufstasche kennen.


Da die Farbmalerei ein unendliches Feld ist, male ich immer weiter. Zur Zeit bemale ich 10 x 10 cm kleine Holzplatten mit geometrischen Farbfeldmustern. 150 sind schon fertig. Mit diesen und weiteren wird es im Mai 2026 eine interaktive Ausstellung in den neuen Räumlichkeiten der Kulturwerkstatt in Dülmen geben. Titel: „Das große Spiel“.
Im Jahr 2025 stellte ich meine Bilder an zwei Orten aus: in den Räumlichkeiten der Telefonseelsorge in Recklinghausen und in der Stadtbücherei Dülmen im Rahmen der Ausstellung „Vor Ort“.
Wenn Sie einen Ausstellungsraum im Auge haben, den ich mit meinen Farbfeldmalereien bespielen könnte, so kontaktieren Sie mich bitte.


