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„Zwei Seelen schlagen, ach, in meiner Brust“– dieses berühmte Zitat aus Goethes „Faust“ könnte auch für mich zutreffen. Zumindest für mein künstlerisches Leben. Eigentlich sind es sogar drei Seelen, die in meiner Brust schlagen. Allerdings empfinde ich diese drei Seelen nicht als inneren Zwiespalt oder als Dilemma, sondern als inneren Reichtum. Drei Seelen sind auf jeden Fall immer besser als nur eine.


Die eine Seele ist meine Leidenschaft, skurrile, schräge, lustige und gleichzeitig tief- und flachsinnige Geschichten zu schreiben, meine „Geschichten aus der Wundertüte“. Dieser heutigen verrückten Welt kann man sich nur entziehen und seinen Kopf hochhalten, indem man ihr eigene Verrücktheiten entgensetzt. Meine „Wundertüte“ ist hierbei mein Gehirn, sind meine Gedanken. Hier kann ich von der festgefahrenen Gedankenwelt in die Möglichkeitsform wechseln. Von der Realitätsform in die Phantasie eben. Es gibt dazu ein schönes Zitat: des amerikanische Folksängers Waylon Jennings in einem Lied: „I’ve always been crazy but it’s kept me from insane“- verrückte Sachen machen, um nicht verrückt zu werden.
Die zweite Seele: Ich lese sehr gerne meine Geschichten vor Publikum vor. Ich genieße das Erstaunen über die überraschenden Wendungen der Geschichten, ich genieße das Lachen und Kichern der Menschen, die mir zuhören und ich genieße auch meine hanebüchenen Begründungen bei der Auswahl der Geschichten, die ich aus dem Hut ziehe. Mehr zu meinen Lesungen finden Sie im Menü „Lesungen“
Die dritte Seele ist über den Begriff des „Spielerischen“ mit den beiden anderen verwandt. Es ist meine Liebe zu den Farben und zur Farbfeldmalerei. In den letzten Jahren habe ich viel ge- und bemalt: Hausnummern und Seecontainer, Stühle, Bilder und Farbstäbe und vieles mehr. Dabei verfolge ich einen spielerischen Ansatz. Ich lasse die Farben miteinander spielen, lasse sie von der Leine, sie müssen keinen darstellerischen Zweck verfolgen. Der spielerische Umgang mit den Farben erzeugt beim Betrachter spielerische Leichtigkeit und Konzentration auf das Wesentliche – die Farbe eben.


Ich wünsche Ihnen beim Surfen durch meine Seelen- und Gedankenwelt viel Spaß.
Vielleicht sehen wir uns ja einmal – bei einer Lesung oder bei einer Ausstellung meiner Farbfeldmalereien.
Fritz Pietz